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Regis A Silva's Geschichte

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Regis A Silva's Geschichte

Beitragvon Regis » 19. Jan 2009, 17:50

Regis a Silva lebte in einem kleinem Dorf nahe der Provinz Nordkryta. Das Dorf war sehr unscheinbar und die Bewohner waren keine Helden oder große Handelsleute und Rumvolle Taten kannten die Bauern nur aus Legenden. Als Kind spielte sie am liebsten mit den Jungen aus dem Dorf im Wald „schlag den Kobold“. Der Wald war der einzige Ort an dem sie sich wohl und sicher fühlte, sie verbrachte jede freie Minute dort und bald kannte sie ihn in und auswendig.
Doch als sie 10 wurde war es vorbei mit dem spielen und während die Jungs sich in Kämpfen übten, musste sie ihrer Mutter auf dem Feld helfen und Kleider nähen. Sie hasste ihre Arbeit, doch sie brauchte 3 lange Jahre um genug Mut zu sammeln, um ihren Eltern zu trotzen und ihre Arbeit wegzuwerfen. Mit langsamen Schritten ging sie zu dem Übungsplatz um sich eines der Holzschwerte zu nehmen, doch noch bevor sie eines in die Hand nehmen konnte stießen sie die Jungen weg und hänselten sie, dass ein Mädchen niemals gut genug wäre um sich mit ihnen zu messen, dass es gar lächerlich sei, es überhaupt zu versuchen und dass sie kläglich versagen würde. Weinend lief sie zu ihrer Mutter zurück um sich trösten zu lassen, doch als diese sagte, dass ein Mädchen nun mal nicht kämpfen kann sondern sich um das Haus und die Felder kümmern muss, rannte sie in den Wald, um sich von ihrer geliebten Natur trösten zu lassen.
Vor lauter Wut trat sie gegen die Äste eines alten Baumes, wobei einer abbrach, überrascht hob sie ihn auf und nach eingehendem betrachten, beschloss sie sich daraus einen Bogen zu machen. Im laufe der nächsten Tage stahl sie Materialien um den Bogen und einige Pfeile anfertigen zu können. Anschließend, übte sie sich jede freie Minute im Bogen schießen. An einem Abend, als sie sich vergeblich bemühte ihr anvisiertes Ziel zu treffen, kam einer der Jungen aus dem Dorf dazu, es war Joe, einer ihrer früheren besten Freunde, der sie seit den Kämpfen nicht mehr beachtete und sie gehänselt hatte. Schnell versuchte sie den Bogen zu verstecken, aber es war zu spät, und er sprach sie darauf an. Nach langem Zögern erklärte sie ihm, dass sie auch kämpfen wollte und eine ebenso große Kämpferin werden wollte wie er und die anderen Jungs. Daraufhin war es lange Zeit still, aber dann bot er ihr an, ihr das Bogenschießen beizubringen. Sie übte fleißig und so wurde ihre Treffsicherheit mit Joes Hilfe von Tag zu Tag besser.
Als sie Wochen später ihr erstes Wild erschoss, kam sie zufrieden damit nach Hause. Ihre Eltern waren zwar sehr stolz, aber die Geschichte, dass sie es selber gejagt und erschossen habe glaubten sie dann doch nicht.
Doch bald hatte Joe nicht mehr viel Zeit um sie zu unterrichten, da er selbst immer härter Trainieren musste. Daher war Regis wieder oft allein im Wald unterwegs, was sich aber bald wieder änderte, denn während ihrem Aufenthalt im Wald lernte sie einen Luchs kennen, der ihr im Wald nicht mehr von der Seite wich und auf sie wartete, wenn sie abends zum essen oder vormittags aufs Feld musste. Sie entwickelten eine enge Beziehung zueinander und sie beschloss ihn Popcorn zu taufen.
So verging einige Zeit, bis zwei Löwengardisten in ihr Dorf kamen, um alle fähigen Männer zum Krieg zu holen, damit sie Askalon helfen konnten die Invasion der Charr aufzuhalten.
Ihr Vater und alle ihrer ehemaligen Freunde, einschließlich Joe mussten mitgehen.
Kurz vor der Abreise trafen die zwei sich noch ein letztes mal im Wald und als ihr beim Abschied die Tränen kamen, tröstete Joe sie und nach kurzem Zögern küsste er sie und flüsterte ihr ins Ohr, dass er sie liebe und sie vermissen werde. Als er wegging, stand sie lange wie erstarrt da, und rannte dann glückselig nach Hause und dachte sehnsüchtig an den Tag, an dem Joe nach Hause käme und sie ihm sagen könne, dass sie ihn auch liebe.
Trotz ihres eigenen Glücks, kamen düstere Zeiten für das Dorf auf, da kein Mann mehr da war um die schweren Arbeiten zu übernehmen, und regelmäßig wurde ihr Dorf von einer Bande Skelett-Räuber heimgesucht.
Regis biss die Zähne zusammen und ertrug jede noch so harte Arbeit, mit dem Hoffnungsschimmer, dass ihr Vater und Joe zurück kommen würden und alles wieder beim alten wäre und sie wider glücklich sein könnte.
Als alle im Dorf die Hoffung fast schon aufgegeben hatten kamen 3 Krieger, verwundet und erschöpft in das Dorf, es stellte sich heraus, dass es die Jungen aus ihrem Dorf waren und schlechte Nachrichten mitbrachten. Die Charr hatten gesiegt, sie waren die einzigen aus ihrer Truppe die fliehen konnten, alle anderen starben entweder auf dem Schlachtfeld oder in der Gefangenschaft der Charr. Regis, die erst überglücklich war die Krieger zu sehen, zerbrach innerlich, als sich herausstellte, dass weder ihr Vater noch Joe zurückgekehrt waren.
Sie saß lange im Wald und starrte ins Wasser, Stunden später kam einer der Jungs zu ihr und setzte sich schweigend neben sie, dann fing er an zu erzählen, von den Schrecken des Krieges und das auf dem Schlachtfeld selbst den Mutigsten Männer die Angst im Gesicht stand. Er erzählte immer weiter, bis sie ihn verzweifelt anschrie er solle aufhören, sie endlich in Ruhe lassen und zu seiner Familie gehen. Aber er blieb, wieder schwiegen sie sich lange an, bis er ihr erzählte, dass Joe wollte, dass sie bescheid wisse, das der Krieg nichts Heldenhaftes war und er wollte auch, dass sie, Regis, den Bogen in ruhe lassen sollte, damit sie nie selbst erfahren müsse, wie grausam die Welt sein kann.
Ewigkeiten saß sie im Gras und dachte über Joes Wünsche nach, sie bemerkte nicht einmal, dass der Junge gegangen war und Popcorn sich neben sie gelegt hatte. Endlich, es war schon fast wieder morgen stand sie auf, nahm ihren Bogen und ging erst wie in Zeitlupe, dann immer schneller und schließlich rannte sie bis zum Dorf. Schnell, während ihre Mutter noch schlief packte sie Proviant und Kleidung ein, nahm den alten Dolch ihres Vaters und die letzten Goldstücke ihrer Mutter mit. Eilig ging sie hinaus, in einiger Entfernung zum Haus, drehte sie sich noch einmal um, legte einen Pfeil an ihren Bogen und schoss ihn gegen die Haustür. Die Mutter die dadurch aufgeweckt wurde, lief an die Tür und las den Zettel der an die Tür geschossen wurde. Am ende des Briefes fing sie an zu weinen und schaute verzweifelt Regis an, die immer noch in einiger Entfernung stand und ihre Mutter anschaute. Dann drehte sie sich wortlos um und verschwand, mit Popcorn an ihrer Seite, im Nebel.

Es tut mir leid, aber ich muss Vater und Joe rächen gehen, mach dir keine Sorgen um mich, ich werde wieder kommen.
Regis A Silva

Regis A Silva zog lange Zeit durch die Gegend und trainierte ihre Fertigkeiten, und als sie ihre Chance bekam, kämpfte sie Seite an Seite mit Gwen um Rache zu üben. Tatsächlich konnten sie einige Gefangene retten, aber weder ihr Vater, noch Joe überlebten. Als sie danach in ihr Dorf zurückkehrte merkte sie aber bald, dass sie nicht mehr in ihr altes Leben zurückkehren könne. Und so brach sie wieder nach Löwenstein auf, um von dort weitere Abenteuer zu bereisen.

Nachwort:
Ich lag im Gras, überall Blut, meins, das meiner Freunde, meiner Verbündeten und das meiner Feinde. Jede kleinste Faser meines Körpers schmerzte. Plötzlich hörte ich erneutes Gebrüll und hob gequält den Kopf, nur um die grausamen Char auf mich zukommen zu sehn. Ich hatte keine Kraft mehr um mich zu verteidigen, weshalb sie mich wie einen Sack hinter sich her, in ihr Lager, zogen. Sie brachten mich zu den anderen Gefangenen und fesselten mich. Von da an lag ich einfach nur noch da, ich versuchte an nichts zu denken und das Jammern der anderen zu ignorieren ich klammerte mich nur noch an einen Gedanken, der mich am Leben hielt, der Gedanke an Regis A Silva.
Einen Monat lebte ich in der Gefangenschaft, dann plötzlich wurde das Lager der Char angegriffen. Alle jubelten, Rettung sei gekommen und dass die Char ihr Strafe bekommen würden, aber ich war zu geschwächt, jeder Atemzug tat weh und als ich mit letzter Kraft die Augen öffnete, dachte erst ich würde träumen, da stand sie, Regis A Silva, mit bitterem Gesichtsausdruck, Bogen in der Hand und Blutverschmierter Rüstung. Als sie auf mich zu rannte brachte ich noch in letztes Lächeln zustande und plötzlich war da nichts mehr….

Teil II
Nie war Regis A Silva bei auf ihren Abenteuern allein, entweder traf sie andere Abenteurer und sie reisten ein Stück zusammen oder ihre treuen Helden folgten ihr. Sie wurde dann in eine kleine Gilde aufgenommen, Venom-Hawk, dort fand sie viele nette Freunde mit denen sie viel unternahm und die ihr bei schwierigen Sachen halfen, mit ihrer Gildenleaderin fühlte sie sich verbunden, wie mit einer Schwester. Seid dieser Zeit war sie endlich wieder richtig Glücklich, vor allem, da sie den Tod ihres Vaters und Joe akzeptiert hatte und dieses Kapitel endlich beenden konnte. Sie dachte ihr glücklicher könnte sie nicht mehr werden, aber als irgendwann ein neues Mitglied in die Gilde kam, merkte Regis A Silva sofort, dass ihr zu ihrem vollkommenen Glück noch etwas fehlte.

Neugierig wie Regis ist, musste sie natürlich erst einmal alles über den Neuen herausfinden, und verwickelte ihn in eine Unterhaltung. Als der neue, Master Queigon jedoch genug hatte und sie frech grinsend zum Kampf herausforderte, war Regis erst einmal verblüfft, der Neue wagte es tatsächlich sie herauszufordern? Eigentlich hatte er einen netten Eindruck auf sie gemacht, aber verhielt sich genauso wie die Jungen aus ihrem Dorf und dachte anscheinend, dass sie, ein kleines Mädchen nichts drauf habe, dass er sie, obwohl sie schon in so vielen Abenteuern ihren Mut und ihre Kraft bewiesen hatte, einfach schlagen könne?
Regis, entschlossen ihm zu zeigen wie sie wirklich war, nahm die Herausforderung an und wenige Minuten später waren sie auch schon in der Übungsarena. Sie wartete schon ungeduldig am Treffpunkt, als er langsam, dass Schwert bereit, auf sie zu lief. Grinsend legte sie einen Pfeil an und schoss, woraufhin auch er angriff. Es war ein spannender und ausgewogener Kampf, aber am Ende bezwang Regis Master Queigon und lächelnd ließ sie ein Beweisfoto machen.
Der Krieger offensichtlich verblüfft, bestand sofort auf eine Revanche, die Regis ihm gewährte, die ihm aber nichts nutze. Schließlich sah er ein, dass er keine Chance hatte und gab auf. Da er aber zum Glück nicht nachtragend war, folgten auf diesem Tag viele lustige Gespräche zwischen den beiden, und immer öfter zogen sie zusammen los, um für Gerechtigkeit zu kämpfen und reisten ca einen Monat durch die Länder. Selten sah man die beiden getrennt von einander, und es wurden einige Späße getrieben, z.B. durfte Regis sich ein Fotoalbum mit Master Queigons Niederlagen anlegen, woraufhin er versuchte sie auf dem Sklavenmarkt zu verkaufen. Auch versprach der Krieger Regis vor bösartigen Kaninchen im Norden zu beschützten.
Dann, an einem Mittwoch, Regis machte gerade ihren Schönheitsschlaf in der Gildenhalle, als Master Queigon dazu kam, erst trieben sie wieder die üblichen Späße, bis der Krieger Regis einen Brief gab. Regis A Silva zog sich zurück um ihn alleine Lesen zu können und bei jedem Wort machte ihr Herz Freudensprünge. Nachdem sie den Brief gelesen hatte, machte sie sich sofort auf die suche nach Master Queigon, als sie ihn endlich in Askalon, vor dem Feuer sitzend, gefunden hatte, grinste sie ihn an und fiel ihm um den Hals, wobei sie ihm ins Ohr flüsterte, dass sie ihn auch liebe!

Schatz ich liebe dich!
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